Italien Land der Pasta

Heute führt uns der Weg nach Sub Appenino –  in eine Gegend geprägt von Landwirtschaft – zu JoJo.
JoJo ist eigentlich in New York geboren, aber ein waschechter Italiener mit einem waschechten italienischen Bauch.

Sein Herz schlägt definitiv für Getreide, Pasta und die Genüsse des Lebens

Er baut hier auf 100 ha eine besondere, alte Getreidesorte – Senatore Cappelli.  Sie wurde 1915 hier entdeckt. Es handelt sich dabei um eine Weizensorte, die weder durch Zucht noch durch gentechnische Veränderung manipuliert wurde. Somit ist sie auch für Allergiker und glutenempfindliche Menschen gut verträglich, sagt Jo Jo. Das Getreide wird wesentlich höher als der Weizen auf unseren Feldern. Alles Unkraut und Beikraut bleibt stehen und wird zusammen mit dem Korn geerntet.
In einer altertümlich anheimelnden Maschine wird das Korn getrennt und kommt sehr sauber in die aus dem 19. Jahrhundert stammende Mühle. Und diese Mühle mutet nun wirklich nostalgisch an. Zwei schwere Steine liegen übereinander und mit nur  80 Umdrehungen pro Minute wird das Korn gemahlen. So bleibt die Verarbeitungstemperatur unter 40° Celsius.

Mehl ist nicht gleich Mehl

Ein wesentlicher Unterschied zur industriellen Mahl-Methode, bei der das Getreide ordentlich heiß wird und damit natürlich viele Inhaltsstoffe verloren gehen. Das gemahlene Getreide wird dann in verschiedenen Stufen gesiebt, so erhält man Mehl in verschiedenen Aussiebungsgraden. Und aus diesem Mehl werden handwerklich Nudeln und Gebäck hergestellt – hier stehen wirklich drei Frauen in einer kleinen Küche, wälzen den Teig, formen ihn und schieben Bleche in den Trocknungsofen oder in den Backofen. Heraus kommen Pizza oder focaccia, die wirklich sensationell lecker schmecken – einfach fantastisch.

Nudelwerkstatt

Hier bei JoJo in seiner „Nudelwerkstatt‘ entstehen die Produkte in einem komplett geschlossenen Kreislauf. Die Nudeln werden sogar direkt abgepackt und auch hier etikettiert.
Ich freu mich wirklich drauf, JoJos Nudeln ab Herbst auch bei uns im Laden zu haben.

 

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